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ArMUT & ReichTUM

 

 

 

ein Wort-Gedanken-Zukunfts-Spiel

 

von Karin E. J. Kolland (Kosmologin, Autorin)

 

 

 

 

 

Lesen wir das Wort MUT spiegelbildlich wird es zum TUM und das wirfst die Frage nach dem Zusammenhang auf. Wie hängen Armut und Reichtum, Besitztum und Eigentum zusammen? Welche

Art von MUT steckt in der Armut und welche Art von TUM steckt im Reichtum, Besitztum, Eigentum bis hin zum kirchlichen Bistum als Verwaltungssprengel eben dieses? Auf die Schnelle fällt mir zum besitzenden TUM das sperrige Spießertum ein, aber auch das Brauchtum als wegweisendes Kulturgut; und zum MUT assoziieret sich der Hochmut, der vor dem Fall kommt, der Kleinmut als kurzsichtige Bremse im Gegensatz zur ungebremsten Armut desjenigen der nichts zu verlieren hat, da er arm ist

und sowieso kein TUM besitzt, bis hin zum Edelmut und Heldenmut desjenigen, der bereit ist alles was er hat einzusetzen und zu riskieren für sein Ideal. So auf die Schnelle betrachtet geht es dir da nicht vielleicht wie mir? Erscheint der Mut als Ausdruck von Lebendigkeit und Tatkraft, wenn auch ins Korsett der Armut gezwungen nicht vorteilhafter als die biedere, langweilige Maske des Spießertums der Besitzhabenden, die auftürmen und mit Alarmanlagen wachen müssen über ihr Besitztum und ihr Eigentum? Eine sitzende Angelegenheit ist dies TUM und mangelnde Beweglichkeit führt zur Starre, gerät gegenüber dem Mutigen – der jederzeit seinen Standpunkt mit besitzloser Leichtigkeit verlassen kann, beweglich bleibt und somit Übersicht gewinnt – gar schnell in den Nachteil. Armut wäre also

nicht so schlimm, wenn uns dabei wirklich der Mut zur Verfügung stünde. Aber Armut bedeutet auch arm SEIN und dies ist eine schleichende Untergrabung des gut genährten, quirligen und freudvollen

Lebensgefühls das wir unbedingt brauchen, als Antriebskraft für das, was wir Mut nennen. Mut braucht Nährstoff, aber arme Menschen sind physisch, emotional und mental meist schlecht genährt. Und so erlahmt die Beweglichkeit und der Sitzende auf seinem Reichtum kann leichter ausharren, satt und warm, bis der Mut-Arme seinen Elan, seine positive Sicht und Zuversicht in der Schlange derer, die auf einen guten Arbeitsplatz warten verliert und eben auch einen schlecht bezahlten Teilzeitjob annimmt. Er hat sich dem Druck der Mächtigeren gebeugt, da der Mut ihn verlassen hat.

 

Bemerkenswert ist, dass DER Reichtum dem männlichen Geschlechte zugeordnet ist und DIE Armut dem weiblichen. Trifft Armut daher so augenscheinlich mit niederen Löhnen weltweit Frauen? Aber Mut ist eine männliche Kraft, muss dieser Mut nun weltweit vermehrt von Frauen aufgebracht werden? Oder

verweist dies auf das Vorenthalten der männlichen Unterstützung, um den Zustand weiblicher Armut zu verringern und Frauen das Erlangen eigenen Besitztums zu ermöglichen? Im Westen verlieren die Frauen ihren mit Mühe im zwanzigsten Jahrhundert aufgebauten Vorsprung wieder durch die Last der zersplitterten Familien und die Mehrbelastung des Alleinerziehens ihrer Kinder. Und in armen Ländern ist die Mehrzahl der Frauen nahezu vom Besitztum ausgeschlossen oder schlimmer noch sie ist im Besitztum patriarchalischer Strukturen, die über sie bestimmen.

 

Wir alle kennen den bereits auf 80% zu 20 % angewachsenen Schlüssel wonach nur 20% der Reichen über das Weltvermögen jener 80% Menschen verfügen, die dieses Weltvermögen erarbeiten. Mir sind keine Zahlen bekannt wie viele Vertreterinnen weiblichen Geschlechtes sich unter den Superreichen befinden, aber ich nehme an, es sind weitaus weniger als Männer. Und so wird Reichtum und Besitztum das Privileg einer kleinen vorwiegend männlichen Lobby. Doch darin liegt die Chance. Was können schon fünf Aufsichtsräte oder Manager eines Konzerns gegen Zigtausend Arbeitskräfte ausrichten, wenn diese den MUT hätten aufzuwachen und selbstbestimmt zu denken? Selbstbestimmtes

Denken bringt gewichtige Worte hervor und so könnten jene, die das Geld erwirtschaften sagen: „Wir sind es, die das Geld verdienen und wir sind es die bestimmen, wie viel wir untereinander fair und gerecht aufteilen!“ Und wenn die Manager sich nicht selbst ans Steuer der Lokomotive setzen

um die Arbeit zu tun, dann sind die Mutigen im Besitztum eines starken Selbst-Bewusstseins an längeren und an beweglicheren Hebeln um ihr berufliches Schicksal selbstbestimmt zu meistern.

 

m ersten Drittel der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert wird es uns zur Aufgabe das „Anschaffen“ von oben nach unten „abzuschaffen“, um von unten nach oben das Gebäude des Besitztums neu aufzubauen. Es wird Zeit das moderne Raubrittertum jener zu stoppen, die die Land- Wasser- und Bodenschätze des Planeten Erde ebenso willkürlich ausbeuten wie die menschlichen Arbeitskräfte. Dieser Wandel erfordert Mut, aber nicht notwendiger Weise bedarf es der Armut um die Essenz der

Wahrheit einer neuen Möglichkeit zu entdecken: Wer sagt, dass dem Besitztum Armut spiegelbildlich gegenüber stehen muss? Wer denkt, dass Reichtum nur auf Kosten von Armut möglich ist? Wer behauptet, dass Gewinn nur durch Lohn- und Preisdumping erzielt werden kann?

Wer versucht uns Angst zu machen und wer will uns einreden, dass wir uns einausgewogenes soziales Staatsgefüge nicht mehr leisten können? Wer spielt alt gegen Jung so dumm und schamlos aus? Und vor allem warum sollten wir auf jene hören, die dies tun? Könnten wir nicht den Mut aufbringen und all diese eingefahrenen polaren Gedanken der Angst und des Mangels loslassen? Es muss doch möglich sein, nicht nur immer feinere Technologie sondern auch feinere neue Gedanken der Ethik mit Mut in die Welt zu tragen, damit der Mechanismus menschlichen Zusammenlebens ebenso gut funktioniert, wie das komplexe Räderwerk unserer neumodernen und guten Technologie. Wir brauchen uns nur rückzubesinnen auf das schnellste und effizienteste Medium, das uns zur Verfügung steht: Das Medium der eigenen und unbeeinflussten freien Gedankenkraft!

 

Wir können es erreichen wenn wir nur wollen: Reichtum nicht auf Kosten anderer, sondern aus dem Gesetz der universellen Fülle, ist das individuelle Eigentum selbstbewusster und eigenverantwortlicher Gedankenkraft, die bewusste Worte schöpferisch einsetzt!

 

Es gibt ein universelles Gesetz der Fülle an das wir uns anschließen können. Ein universelles Gesetz des Mangels gibt es nicht!

 

Erinnern wir uns doch an die wahrhaft gültigen Worte: „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott sprach!“

 

Heute ist das Wort bei uns und Gott in uns, eine neue Bewusstheit im Einklang mit Gottes universellen Gesetzen schlummert also in jedem von uns. Diese Kraft bewusst zu gebrauchen, wird die größte menschliche Errungenschaft im 21. Jahrhundert bedeuten, weit größer, als die Technologie die wir im 20. Jahrhundert entwickelt haben.

 

Nur Mut, zur eigenen positiven Gedankenkraft und bewussten Wortwahl braucht es, um Armut zu überwinden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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